FHTW Berlin                                                                                          FB2

Werkstofftechnik                                                                        Thiessen

 

Einteilung der Stähle

Hauptgüteklassen

Unlegierte Stähle

 

Grundstähle

Keine besonderen Maßnahmen bei der Herstellung. Wärmebehandlung nicht geeignet.

Rm < 690 Nmm-2;  Re < 360 Nmm-2; A < 26% 

 

Unlegierte Qualitätsstähle

Kein gleichmäßiges Ansprechen auf Wärmebehandlung. Keine Anforderungen auf Reinheitsgrad. Erhöhte Anforderungen an Sprödbruchunempfindlichkeit, Verformbarkeit, Korngröße. Bei Herstellung besondere Sorgfalt erforderlich.

 

Unlegierte Edelstähle

Erhöhte Anforderungen an Reinheitsgrad, isb. bzgl. nichtmetallischer Einschlüsse. Bestimmt für Vergütung oder Oberflächenhärtung.  Genaue Einstellung der chemischen Zusammensetzung und besondere Herstellungs- und Prüfbedingungen garantieren  sehr gute Härtbarkeit, Festigkeit, Zähigkeit, Verformung, Schweißeignung.

 

Legierte Stähle

 

Legierte Qualitätsstähle

Anforderungen wie an unlegierte Qualitätsstähle, jedoch wegen spezieller Anwendungsbedingungen höhere Gehalte an Legierungselementen erforderlich. Nicht für Vergütung oder Oberflächenhärtung bestimmt.

 

Legierte Edelstähle

Genaueste Einstellung der chemischen Zusammensetzung und besondere Herstellungs- und Prüfbedingungen garantieren die unterschiedlichsten speziellen Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften. Hierzu zählen die nicht rostenden Stähle, hitzebeständige Stähle, warmfeste Stähle, Wälzlagerstähle, Werkszeugstähle, Stähle für Schiffs-, Stahl- und Maschinenbau.

 

20.01.2004

Beratung / Werkstofftechnik

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