Physik: Superleitfähige Magneten führen das Feld an

Bei einer relativ hohen Temperatur von 29 Kelvin fingen japanische Forscher ein Magnetfeld mit einer Stärke von 17,24 Tesla in einer Materialprobe von 2,65 Zentimetern im Durchmesser. Es gab bisher unterschiedliche Versuche, den Hochtemperatur-Supraleiter Y-Ba-Cu-O (YBCO) als magnetische Falle einzusetzen - mit ihm lassen sich nämlich starke Magnetfelder bei niedrigen Temperaturen einschließen. Zur Zeit beginnt man damit, den YBCO als wirkungsvollen Permanentmagneten anzuwenden. Allerdings sind mögliche Anwendungen durch seine geringe mechanische Stabilität und thermische Leitfähigkeit begrenzt.
Masaru Tomita und Masato Murakami vom Superconductivity Research Laboratory in Tokio überwanden diese Einschränkungen, indem sie eine Legierung und Aluminium in den Y-Ba-Cu-O-Supraleiter einbrachten und ihn mit Harz imprägnierten.

[Nature 30. Januar 2003: pp 517-520]

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