Temporärer Korrosionsschutz

Temporärer Korrosionsschutz nach

dem passiven Schutzprinzip

Korrosionsschutzöle

Korrosionsschutzfette

Korrosionschutzwachse

Korrosionsschutzfluids

Temporärer Korrosionsschutz nach
dem aktiven Schutzprinzip

Trocknungsmittel

Dampfphaseninhibitoren

Temporärer Korrosionsschutz

Der temporäre Korrosionsschutz wird definiert als "der für dieDauer des Transports, der Lagerung und Verarbeitung sowie für den Stillstand vorgesehene Korrosionsschutz durch leicht entfernbare Stoffe".

Wesentliches Merkmal gegenüber dem permanenten Korrosionsschutz ist die befristete Wirkung bei leichter Entfernbarkeit der Schutzstoffe.

Die Schutzdauer bewegt sich in weiten Grenzen: Von wenigen Tagenbis zur notwendigen Lagerdauer (z.B. von Ersatzteilen) bzw. Transportdauer (z. B. Schiffstransport).

Auch der Schutz von Hohlräumen von Fahrzeugkerosserien (Hohlraumkonservierung) gehört zum temporären Korrosionsschutz.

Hohlraumkonservierungen werden zwar nicht wieder entfernt, wirken jedoch nur auf begrenzte Dauer und werden mit Schutzstoffen des 

temporären Korrosionsschutzes durchgeführt.

Passiver temporärer Korrosionsschutz

Korrosionsschutzöle

Mineralöle mit Fettsäureaminen oder Fettaminen, die in unterschiedlichen Viskositätsstufen hergestellt werden.

Korrosionsschutzfette

Infolge ihrer pastösen Konsistenz bilden sie dickere Schichten als Öle und besitzen deswegen auch eine längere Schutzdauer. Sie werden durch Angabe ihrer Tropfpunkt-Temperatur in °C näher charakterisiert und besitzen inhibierende Zusätze.

Korrosionsschutzwachse

Wachse besitzen einen wesentlich höheren Schmelzpunkt als Fette und werden fast ausschließlich als Mischungen mit Lösungsmitteln angewendet.

Korrosionsschutzfluids

Mischungen von Ölen, Fetten oder Wachsen mit Lösungsmitteln. Eine spezielle Form sind die sog. Dewatering Fluids, die eine entwässernde Wirkung haben und durch Tauchen auf feuchte Oberflächen aufgetragen werden können.

Temporärer Korrosionsschutz nach dem aktiven Schutzprinzip

Aktiver temporärer Korrosionsschutz kann ausschließlich in geschlossenen Verpackungssystemen realisiert werden.

Er besteht im Einsatz von Trocknungsmitteln und/oder Gasphaseninhibitoren, die teilweise über mit Aktivsubstanz getränktes Papier oder sonstiges Verpackungsmaterial appliziert werden.

Beratung / Werkstofftechnik 

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